WordPress, DIE OpenSource Blogging Software ist ein hervorragendes Tool für Internet Marketer. Das haben bereits viele der selbsternannten Internet-Marketing Gurus erkannt und überall spriessen neue Webseiten aus dem Boden, die zeigen, wie es mit WordPress am besten geht – natürlich muss man dafür erst ein paar Dollars liegenlassen … – werden eBooks für WordPress publiziert, die als Anreisser inhaltlich nur wenig bieten und die Seite für Seite auf den Upsell vorbereiten, eine Mitgliederseite, ein kostenpflichtiger Backstage Kurs, etc…
Wie es auch geht – wenn man weiss wie – und welche kostenpflichtigen Ressourcen ihr Geld wert sind, zeigt dieser Artikel…

Zunächst mal muss WordPress auf den Server, d.h. eine eigene Domain mit php und MySQL ist Voraussetzung. Wo man die günstig und brauchbar bekommt, will ich hier nicht vertiefen; Angebote gibt’s reichlich und je nach Vorliebe und Zielplanung kann sich jeder das Passende suchen.
Wie man es anstellt, zeigt dieses Tutorial für Anfänger bis Fortgeschrittene; Credits gehen an Guido W. Stiehle, www.thejunglemarketer.com

Dann sollte das ganze so getuned werden, dass es für Internet-Marketer brauchbar ist; auch hier will ich nicht ans Eingemachte gehen, nur soviel: Je nach Businessmodell werden unterschiedliche Ziele verfolgt, um möglichst viel Traffic zu bekommen.
Hier scheiden sich die Geister, was alles benötigt wird; und hier wird man auch kräftig gerupft, wenn man nicht aufpasst – clevere Marketer machen fast aus allem Geld…
Die Tools (WordPress Plugins), die ich verwende und die hier vorgestellt werden, gibts (fast) alle gratis.
Eine prima Anlaufstelle für alles rund um WordPress ist der Codex und viele Plugins finden sich hier.
Meine nachfolgende Aufzählung ist alphabetisch, nicht themenorientiert – also los:

  • 1. Adsense Deluxe: Google Ads in die Seite integrieren, ob ins Template oder in Posts, alles ist möglich…
  • 2. AutoLinks: Man kann Schlüsselwörter definieren, aus denen im Post automatisch Links erzeugt werden…
  • 3. AutoPost: Postet Artikel zum vorher definierten Datum; damit kann man seinen Post am Wochenende füllen und die Artikel erscheinen zum vordefinierten Termin; dieses Plugin ist kostenpflichtig.
  • 4. Customizable Post Listings: Erstellt eine Linkliste zu den letzten Artikeln; ein Beispiel zeigt diese Seite oben links…
  • 5. EzStatic: Hiermit kann man auf einfache Weise statische Seiten im WordPress erzeugen.
  • 6. FileManager: Ein Dateimanager mit grafischem UI; Macht das Arbeiten mit Datei- und Bilder- uploads einfacher.
  • 7. Google Sitemap Generator: Erstellt und verwaltet die Google Sitemap und benachrichtigt Google bei jedem Update…
  • 8. NoPingWait: Für flüssiges Arbeiten beim Artikel schreiben; verlegt die Pings in den Hintergrund und man kann ohne Wartezeiten fröhlich weiterschaffen…
  • 9. Polyglot: Macht WordPress zum Mehrsprachigen CMS mit Hilfe einfacher Tags, die in den Posts verwendet werden…
  • 10. SmartUpdate Pinger: Pingt nur wenn es wirklich pingen soll…
  • 11. SubscribeMe: Macht visuelle Abo-Links aus den verfügbaren Feeds.
  • 12. WP-Amazon: Zum einfachen einbauen von Amazon-Links in Posts, wie z.B. diesen hier:
    Professionelle PHP 5-Programmierung
  • 13. WordPress Database Backup: hierfür ist wohl keine Erklärung nötig :-)
  • 14: WordPress email notification plugin oder subscribe2: User können sich per eMail über neue Posts informieren lassen…
  • 15. xfish meta: Damit bekommt man die Möglichkeit, jedem Post Keywords und Meta-Tags hinzuzufügen…

Für alle, die viel Traffic erwarten, ist WP-Cache 2 zu empfehlen. Es erstellt statische Seiten und liefert den content damit viel schneller, als es über das php-Skript möglich ist.

Variationen zum Thema finden sich zum Beispiel bei beginnermillionaire.com, die eine ganze Liste von Plugins aufführt, die teils recht zu Buche schlagen…

Video Tutorials zu WordPress finden sich neben dem oben angegebenen Link u.a. bei Brandon Hong: www.wordpressvideos.com und bei Sherman Hu: www.wordpresstutorials.com.
Brandon’s Seite ist eine Mitgliederseite, für die er im Moment $57 verlangt. Der Inhalt ist ziemlich umfangreich und wächst weiter.
Sherman verlangt für seinen ‘Backstage Pass’ $297 und das war mir zu teuer :-) obwohl er als Teaser die ersten 22 seiner Videos gratis anschauen lässt…

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