IT-Organisation für Gründer und KMU (kleine und mittlere Unternehmen)

May 15, 2009 by · Leave a Comment
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Als Unternehmensgründer oder Leiter eines hat man im Normalfall wichtigeres zu tun, als sich um die IT-Infrastruktur zu kümmern.

Es gibt ja genügend Spezialisten, die das Thema als Dienstleistung anbieten; die Arbeitsplätze werden mit einem Office-Paket eines bekannten Herstellers ausgestattet, dazu ein Netzwerk-Server mit einer passenden für Email, Termine und Aufgabenverwaltung. Wer will (oder muss) packt dazu noch ein CRM-System für die Verkaufsunterstützung und schon ist das Thema erledigt – und manchmal auch gleich die Firma – weil die installierte Infrastruktur mit ihren Fähigkeiten zu kurz greift und das Investitionsvolumen bis alles rund läuft bei 5 Arbeitsplätzen schnell mal 20000 Euro (oder deutlich mehr) beträgt, was die Liquidität einer Kleinfirma oder eines Start-Up enorm belasten kann…

Dazu kommt dann noch der Support-Vertrag, damit die Software auch in einem Jahr immer noch frisch und vor allem sicher (gegen Viren, Trojaner, Würmer & Co geschützt) ist.

Dieser Artikel zeigt, wie es heute auch ganz anders geht; schneller, einfacher und vor allem kostengünstiger.

Die Anforderungen an die IT eines kleinen und flexiblen Unternehmens haben sich in den letzten 5 – 10 Jahren deutlich verändert. Mehr und mehr wird Projekt-zentriert mit ad-hoc zusammengestellten Teams gearbeitet, die längst nicht mehr jeden Tag im gleichen Büro zusammenkommen und sich Auge in Auge über die täglichen Fortschritte austauschen können.

Home Office und mobile Workforce sind die damit einhergehenden Buzzwords.

Für den Unternehmer stellt sich damit die Frage: Wie bekomme ich das so abgebildet, dass meine Mitarbeiter, das/die Projektteam(s) oder die Verkaufsmannschaft effizient zusammenarbeiten können, ohne dass die Investitionen in IT (Software und Hardware) das ganze Budget verschlingen, oder die Zusammenarbeit ins totale Chaos führt – Emails und Chat-Protokolle lassen sich nun mal nicht so einfach projektorientiert ablegen…

Die grossen Software-Anbieter haben diese Klientel ganz offenbar übersehen; und dabei auch gleich noch verschlafen, dass heute mit der Allgegenwart von High-Speed Internet überall eine Infrastruktur vorhanden ist, die ganz neue Herangehensweisen an die Problemlösung erlaubt.

Ein lokal installiertes Office Paket, mit dem Dokumente individuell bearbeitet und zur Revision per Email an Kollegen und Vorgesetzte weitergeleitet werden (es entstehen mehrere Versionen des Dokuments) taugt heute weder zu effizenter Zusammenarbeit, noch zu überschaubarer Qualitätssicherung. Gleichermassen ist eine zentral organisierte Vertriebssteuerung für die Aufgabenstellung im heutigen Wettbewerb ein alter Hut, mit dem man bei den Verkaufsmitarbeitern an der Front keine Begeisterung mehr wecken kann.

Was heute verlangt wird ist folgendes:

Eine zentrale Ablage für gemeinsam bearbeitete Dokumente – wenn möglich mit automatischer Versions-Verfolgung und der Möglichkeit, wenn nötig auf ältere Versionen zurückzugreifen.

Eine Gruppen-Email Platform mit Assistenzfunktion, mit der Möglichkeit, die Emails flexibel Projekten, Kunden oder Verkaufsvorgängen zuordnen zu können; diese Lösung sollte in der Lage sein, die Kommunikationsfäden als solche im Zusammenhang anzuzeigen, so dass man alle Informationen schnell beisammen hat.

Gleiches wird gefordert für den Gruppen-Terminkalender (inkl. Ressourcen-Verwaltung) und natürlich für die Verwaltung der Kontaktinformationen – in der Regel die Kunden – für die das ganze Unternehmen letztlich arbeitet.

Das ganze sollte möglichst auch noch mit unterschiedlichen Endgeräten (PC/Netbook/iPhone) und von jedem beliebigen Ort aus bedienbar sein, ohne dass dabei Sicherheitslücken entstehen – es handelt sich hier ja um die Bearbeitung und Verwaltung interner und vertraulicher Unternehmensdaten.

Wenn Sie als oder Kleinunternehmer sich jetzt verzweifelt die Haare raufen und sich fragen, ob Sie vielleicht lieber doch Informatik hätten studieren sollen, keine Angst:

Die Aufgabe ist lösbar – schneller, einfacher und vor allem kostengünstiger, als Sie sich vorstellen können.

(Fortsetzung folgt…)

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Hilfe! mein Dell macht ‘NMI Parity Error’ und Bluescreen

February 20, 2008 by · Leave a Comment
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Gestern war’s soweit: Mein Notebook – ansonsten ein superstabiles und zuverlässiges Arbeitsgerät – verabschiedet sich beim Booten mit und erzählt irgendwas von NMI Memory und das System sei aus Sicherheitsgründen abgeschaltet worden. Begeisterung macht sich breit, denn das Arbeitspensum ist gross und kann ohne das verfl…te Teil nicht bewältigt werden.
Na Gut – ruft man eben bei Dell an – man hat ja schliesslich für den Business Premium Service bezahlt. Bringt nur leider nicht viel – ein paar Versuche und freundliche Worte später immer noch dasselbe Symptom.
OK denkt’s dann – vielleicht liegt’s daran, dass die Harddisk schon fast voll ist – nur noch 2 GB freier Platz reicht halt zu nicht mehr viel mehr als dem Pagefile… Ausserdem könnte wirklich was dran sein an der Meldung – also soll das gute Stück einen neuen Speicherriegel und ne neue Harddisk kriegen – das rumgefummle mit komprimieren und Daten zum löschen suchen nervt ja sowieso schon länger…
Ne neue Platte mit 250 GB ist schnell gefunden und auch der 1GB Speicherriegel kostet nicht die Welt. Beim Probieren stellt sich raus, dass die Meldung auch mit dem neuen RAM kommt. Da kann ich also auch gleich beide einbauen – mit dem kleinen Vorteil, dass das Ding jetzt auch noch etwas flotter zur Sache geht.
Bleibt noch der Spass mit der neuen Platte: wie zieht man im Notebook einen neue – grössere – Harddisk ein, wenn man sowas noch nie gemacht hat und auch die Tools die man angeblich dafür haben muss eben nicht hat???
Google muss her und unter ‘Laptop ’ oder so ähnlich findet sich schnell der richtige Tip.
Einfach Linux booten (Achtung: nur booten, nicht gleich installieren ;-) ) – die Ubuntu-CD aus dem letzten ct’ Special liegt grad noch hier rum und hat nix zu tun – und dann mit dem Tool ‘dd’ im Terminal-Fester die alte Harddisk 1:1 auf die neue kopiert. Die neue (natürlich ne SATA, mit der geht das so…) muss dafür temporär in ein externes Gehäuse und wird per USB an den Laptop angesteckt. Das ganze dauert eine Stunde, dann hat die neue ein komplettes Disk-Image der alten drauf und dazu noch jede Menge unpartitionierten Speicherplatz frei… Jetzt nur noch die Harddisks tauschen – die alte aus dem Laptop rausfummeln und die neue wieder reinfummelt – und schon bootet das Gerät so, als ob es schon immer mit ner 250-er unterwegs gewesen wäre…
edit: Eine genaue und super-brauchbare Anleitung, wie das HDD Clonen mit Linux sicher funktioniert, findet sich hier: How to migrate XP, etc. to a bigger hard disk
Den Versuch, die Systempartition dann zu vergrössern hab ich aufgegeben – die Geister streiten sich, was besser sein soll und so hab ich in diesem Fall einfach den leeren Platz als weiteres Laufwerk partitioniert und da drauf kommen jetzt alle meine Daten. …und fertig.
Ach so: der Bluescreen? Der war auch nach dem Plattenwechsel noch da – Gottseidank hat Windows XP einigermassen funktionierende Bordmittel dabei. Nach stundenlanger Fehlersuche kam mir die Idee, beim Booten mal ‘letzte als funktionierend bekannte Konfiguration’ zu probieren und siehe da – alles wieder gut. So einfach kann das sein – ich hab wohl nochmal Glück gehabt :-)

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